Ein Film von Dominik Graf mit Tom Schilling

FABIAN oder DER GANG VOR DIE HUNDE basiert auf Erich Kästners 2013 neu betitelten Roman „Der Gang vor die Hunde“ (Vorher: Fabian. Die Geschichte eines Moralisten, 1931) auf dessen Grundlage Regisseur Dominik Graf und Constantin Lieb das Drehbuch schrieben.

In den Hauptrollen sind Tom Schilling als Fabian, Albrecht Schuch als Labude und Saskia Rosendahl als Cornelia zu sehen. Weitere Rollen übernehmen unter anderem Meret Becker, Michael Wittenborn, Petra Kalkutschke, Eva Medusa Gühne und Elmar Gutmann.  Gedreht wurde an Originalschauplätzen in Görlitz, Malschwitz, Bautzen, Berlin, Kleinmachnow und im Studio Babelsberg. 

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FABIAN oder DER GANG VOR DIE HUNDE ist eine Produktion von Lupa Film GmbH in Koproduktion mit DCM Pictures GmbH und ZDF, in Zusammenarbeit mit ARTE, in Kooperation mit Amilux Filmproduktionsgesellschaft mbH und Studio Babelsberg AG, mit Unterstützung durch Förderungen vom BKM, DFFF, MBB, MDM und FFF. DCM Film Distribution bringt den Film 2021 deutschlandweit in die Kinos.

Jakob Fabian lebt Anfang der dreißiger Jahre in Berlin. Tagsüber arbeitet er als Werbetexter in einer Zigarettenfabrik, nachts zieht er mit seinem besten Freund Labude durch Kneipen, Bordelle und Künstlerateliers. Im Gegensatz zu seinem wohlhabenden Freund bleibt Fabian dort ein einigermaßen distanzierter Beobachter. Auch mit den herrschenden Zeiten der Unsicherheit, denen sich Labude mit politischem Aktivismus entgegenzusetzen versucht, kann Fabian nicht viel anfangen und kommentiert die Geschehnisse ironisch.

Während sich Labude nach einer tragischen Trennung Hals über Kopf in Exzesse und Affären stürzt, lernt Fabian eines Tages die selbstbewusste Cornelia Battenberg kennen. Eine Frau, die eigentlich der Männerwelt abgeschworen hat und keine neue Beziehung sucht. Für Fabian aber ist sie der Lichtblick am düsteren Berliner Nachthimmel. Durch sie gelingt es Fabian für einen Moment seine pessimistische Grundhaltung abzulegen, doch dann fällt auch er einer Entlassungswelle zum Opfer. Er versucht die Arbeitslosigkeit vor Cornelia zu verheimlichen, die wiederum den Avancen des Filmproduzenten Makart nachgibt, der sie mit dem Versprechen einer großen Schauspielkarriere lockt. Während Cornelia ein Verhältnis mit ihm eingeht und Karriere macht, kann Fabian nicht mit dem Arrangement leben und verlässt sie. Seine Welt gerät aus den Fugen. Der unvorhergesehene Selbstmord von Labude stürzt Fabian schließlich noch tiefer in seinen Zweifel an der Welt. Er kehrt Berlin den Rücken zu und sucht bei seinen Eltern in Dresden Zuflucht. Doch auch dort holt ihn das Schicksal wieder ein und der Gang vor die Hunde nimmt seinen Lauf.

Ab 01. Juli nur im Kino.