Verliebt in Beale Street | DCM

Barry Jenkins neuer Kinofilm erntet viel Lob von der Presse für seine einfühlsame Romanadaption Beale Street. Beispielhaft schreibt Filmstarts: „Ganz einfach einer der bestgespielten, bestfotografierten, bestinszenierten und berührendsten Filme des Jahres!“

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„Barry Jenkins hat diesen Roman (der in deutscher Übersetzung unter dem Titel „Beale Street Blues“ kürzlich bei dtv erschienen ist) verfilmt, Regina King für die Rolle von Tishs Mutter gerade einen Oscar gewonnen. Es ist ein Film in warmen Farben, der die Liebe ins Zentrum stellt und sie keinen Moment aus den Augen verliert. Auch hier sind die Verhältnisse erschütternd, auch hier ist die Aktualität des Befundes über den Rassismus in Amerika greifbar wie auch seine historische Kontinuität. Aber dennoch ist dies ein Film der Ermächtigung, der den Figuren enormen Handlungsspielraum einräumt. (…)Barry Jenkins verehrt Baldwin und ist deshalb nah an der Vorlage geblieben. Trotzdem weist sein neuer Film auch zurück auf seinen letzten, auf „Moonlight“ – in der Rolle der Musik, der Farben, der atmosphärischen Dichte. Es wird ein Stil sichtbar, der Jenkins jetzt schon zu einem der wichtigen Autoren des zeitgenössischen Kinos macht.

„Gäbe es einen Oscar für schwarzes weibliches Empowerment, dann hätte die Schauspielerin Teyonah Parris ihn mehr als verdient.“

„Zwei Jahre nach seinem mit dem Überraschungs-Oscar gekrönten „Moonlight“ beweist sich Barry Jenkins erneut als der bemerkenswerteste schwarze Regisseur seiner Generation: „Beale Street“ erzählt von Trish, die 19 ist, und den Bildhauer Fonny liebt, der wegen einer angeblichen Vergewaltigung ins Gefängnis muss. Ein Film von unglaublicher Sanftheit inmitten einer brutalen Gesellschaft.“

 Zwei Jahre nach Moonlight kehrt er (Barry Jenkins) nun zurück mit der Verfilmung eines Romans von James Baldwin, einem der profiliertesten afroamerikanischen Intellektuellen der Bürgerrechtsbewegung. Schwer vorstellbar, dass irgendjemand qualifizierter für eine solche Adaption sein könnte als Jenkins. (…) Sein Film fängt die Liebe auf ebenso wunderschöne wie schmerzliche Weise ein.  „

„Nach seinem Oscartriumph „Moonlight“ gelingt Barry Jenkins das nächste poetische Meisterwerk: (…) Beale Street wird auf diese Weise zu einem Film, der ebenso schwelgerisch wie politisch ist, der gleichermaßen von der Liebe und vom Rassismus erzählen kann, weil er Rassismus als eine Kraft darstellt, vor der nichts sicher ist. Nicht einmal die Liebe.“

„Ganz einfach einer der bestgespielten, bestfotografierten, bestinszenierten und berührendsten Filme des Jahres!“